Marienkirche

Der Baubeginn der Marienkirche lag im 13. Jahrhundert. 1298 fand die Altarweihe statt, zu dieser Zeit wurden die vier Chorjoche fertig gestellt. Das Kirchenschiff wurde, ebenso der Kirchenturm im 14. Jahrhundert fertig gestellt.  Im Jahre 1591 stürzte die Spitze des Kirchturmes bei einem Orkan herunter. 1614 beschädigte der Stadtbrand die Kirche noch bevor sie wieder aufgebaut werden konnte. Im Jahre 1655 wurde der Kirchturm von einem Blitz zerstört, dabei wurden die Kirchturmuhr und die Glocken unwiederbringlich zerstört. Der 1676 begonnene Wiederaufbau wurde durch ein Feuer unterbrochen, welches die Gewölbe zerstörte. Der Großherzog Georg, durch Anregung von König Wilhelm Friedrich IV,  veranlasste die Sanierung von 1832 bis1841, ausgeführt vom Baumeister F.W.Buttel. Die dabei entstandenen Ergänzungen sind besonders gut an der gelben Ziegelfarbe zu erkennen. Der dreischiffige Hallenbau wurde 1945 bei der Einnahme der Stadt durch die Truppen der Roten Armee von einem Brand abermals zerstört. Architektonisch gesehen ist der gotische Ostgiebel mit dreiteiligem Maßwerk im Fenster und dem fast gleichseitigem Giebeldreieck interessant. Seit Juli 2001 ist der Kircheninnenraum ein moderner Konzertsaal. Von dem Glockenturm hat man eine schönen Blick über die Stadt nach Osten und Westen.

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